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1. Preis für NABU Eutingen
1. Preis für NABU Eutingen
Gruppe siegt beim Ehrenamtswettbewerb in der Kategorie Umwelt
Egbert Badey und Eberhard Kläger (zweiter und dritter von links) bekamen von Ministerpräsident Stefan Mappus und Umweltministerin Tanja Gönner den Preis überreicht. Dabei konnte es sich Badey nicht verkneifen, seinen Button mit dem Zusatz "Atomkraft, nein danke" zu versehen.
05. Februar 2011 -
Die NABU-Gruppe Eutingen im Gäu hat beim Ehrenamtswettbewerb des Landes „echt gut!“ den ersten Preis im Bereich Umwelt/ Nachhaltigkeit gewonnen. Ministerpräsident Stefan Mappus hat die Auszeichnung gestern (4.2.) im Neuen Schloss in Stuttgart verliehen. „Ich freue mich sehr, dass es die NABU-Gruppe Eutingen mit ihrem Einsatz für Mensch und Natur auf das Siegerpodest geschafft hat – umso mehr, als die Auszeichnung mehr als verdient ist“, sagte der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. „Das zeigt sich auch daran, dass der NABU Eutingen 2010 unter allen 1.500 NABU-Gruppen Deutschlands als ‚NABU-Gruppe des Jahres’ ausgezeichnet wurde. Ich gratuliere von Herzen.“
Besonders haben sich die Aktiven des NABU Eutingen etwa um die Landschaftspflege, also die praktische Naturschutzarbeit vor Ort, verdient gemacht. Mit ihrer Ziegenherde pflegen sie wertvolle Gebiete und betreiben damit auch Öffentlichkeitsarbeit. Als die Landesregierung 2009 drohte, die Gelder für diese Arbeiten massiv zu kürzen, trat die Gruppe in einen Streik ein und half somit, diese Drohung abzuwenden. Besonders am Herzen liegt dem NABU Eutingen auch die Energiepolitik. Energetisch vorbildlich setzten sie daher etwa den Neubau ihres Vereinsheimes um.
Auch bei der Frage der Atomkraft vertritt die Gruppe eine klare Meinung, die sie auch bei der Preisverleihung mit Anti-Atom-Buttons sichtbar zeigte: „Die Atomkraftwerke sollen so schnell wie möglich abgeschaltet werden“, sagt Egbert Badey vom NABU Eutingen. „Der Ausstieg aus dem Ausstieg trifft nicht nur die Alternativenergien aus Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraft, sondern auch die vielen Initiativen der regionalen Stadtwerke mit den zukunftsweisenden energetischen Nahversorgungskonzepten." Für die Naturschützer des NABU war die Präsenz der AKW-EnBW an diesem Abend abschreckend. "Bei den Neujahrsempfängen der Landesregierung und auch bei der gestrigen Festveranstaltung des Ehrenamtswettbewerbs - immer umgibt die EnBW die Landesregierung. So wundert man sich nicht mehr, dass sich Ministerpräsident Mappus mit seiner ganzen Kraft für die Laufzeitverlängerung auch der EnBW-Schrottreaktoren einsetzt", erklärte NABU-Chef Baumann.

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