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NABU kämpft für Wiesen voller Leben

NABU kämpft für Wiesen voller Blumen und Insekten

Lebensräume schwinden: Spenden Sie, damit diese erhalten bleiben!

Feldhase

Der Lebensraum der Feldhasen schwindet.

Liebe Leser,

erschöpft sucht die Häsin schon seit Tagen nach etwas zu fressen, nach Kräutern oder Wurzeln unter der Schneedecke. Doch sie kann nichts finden. Die Wiese, nach der sie sucht, gibt es nicht mehr. Die falsche Agrarpolitik in Europa und Baden-Württemberg hat die Bauern Wiesen zu Äckern umpflügen und die Hecken am Rand abholzen lassen. So findet die Häsin auch keinen Platz mehr zum Verstecken oder Ausruhen. Doch den braucht sie jetzt dringend. Im März soll sie bereits ihre ersten Jungen bekommen.

Leider ist dieses Drama kein Einzelfall. In Baden-Württemberg gilt für Feldhasen bereits die Vorwarnstufe der Roten Liste der gefährdeten Tierarten! Die industrialisierte Landwirtschaft nimmt nicht nur ihnen, sondern noch vielen anderen Tieren und Pflanzen ihren Lebensraum. Getreide wird meist so gesät, dass es dicht und hoch steht. Weder Sonnenlicht noch Wärme dringen bis zum Boden durch. Wildkräuter und Insekten sind chancenlos. Feldhasen und Feldlerchen müssen hungern. Auf Grünlandflächen verhindert oft eine dichte Grasnarbe, dass Wildblumen oder Schmetterlinge überleben. Wiesen werden zu oft und zu früh gemäht, Blumen blühen erst gar nicht. Bienen finden weder Pollen noch Nektar.

Feldlerche

Mit Ihren Spenden helfen Sie auch der Feldlerche.

Diesen Verlust der biologischen Vielfalt will der NABU stoppen. Wir suchen die Zusammenarbeit mit Landwirten und versuchen Politiker davon zu überzeugen, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Viele Bauern wollen naturverträglich wirtschaften. Das Land und Europa müssen sie aber besser unterstützen. Bauern, die unsere Lebensgrundlagen schonen, sollen finanziell endlich besser dastehen als solche, die sie zerstören. Für diese Überzeugungsarbeit brauchen wir Fachleute, Zeit und Geld. Wir informieren Bauern, diskutieren mit ihnen, suchen nach gemeinsamen Lösungen und arbeiten in Projekten zusammen.

Manchmal kommt mir der NABU wie David vor, der gegen Goliath kämpft, gegen die Lobbyarbeit reicher und mächtiger Agro-Konzerne, die ihre Chemikalien an Bauern verkaufen wollen. Am Oberrhein sind 2008 rund 12.000 Bienenvölker am Nervengift Clothianidin gestorben. Gemeinsam mit den Imkern hat der NABU durchgesetzt, dass das Beizmittel vorerst nicht weiter verwendet werden darf. Wir bleiben dran: konsequent, aber dialogbereit.

Matthias Strobl

Matthias Strobl

Helfen sie uns dabei! Seit mehr als 111 Jahren sind wir Anwalt für Mensch und Natur und das bleibt auch so! Geben Sie Feldlerche, Kiebitz und Hase eine Überlebenschance. Spenden Sie für schöne Wiesen voller Blumen, Insekten und Leben sowie abwechslungsreiche Äcker mit Feldrainen, Gehölzen und Hecken. Spenden Sie für gesundes Essen und sauberes Wasser. Helfen Sie uns dabei, unsere Lebensgrundlagen zu retten! Bitte spenden Sie auf das Konto 8 100 438, BLZ: 600 501 01 (BW Bank). Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße!

Ihr Matthias Strobl

PS: Von unseren 77 Säugetierarten sind über 40 Prozent gefährdet, bei den Vögeln sind es sogar 70 Prozent! Besonders schlimm steht es um die Tiere, die auf gesunde Äcker und Wiesen angewiesen sind. Helfen Sie mir, das zu ändern!

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