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Saalbachniederung - Badens Wiesenparadies

Saalbachniederung - Badens Wiesenparadies

Der NABU pflegt Naturparadies und benötigt Ihre Unterstützung

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Saalbachniederung

Saalbachniederung nördlich von Bruchsal

Grün, wunderbares saftiges Grün, nur von bunten Blumen unterbrochen - soweit das Auge reicht. Am liebsten würde man darin eintauchen. Vermutlich geht es Weißstorch, Teichrohrsänger, Eisvogel, Sumpfschrecke, Feldhase und vielen anderen Tieren ebenso. Sie alle bevölkern die Saalbachniederung. Das 525 Hektar große Landschaftsschutzgebiet liegt nordwestlich von Bruchsal. Allein 300 Hektar sind Wiesen. Das ist das größte zusammenhängende Wiesengebiet in Nordbaden. Rund 37 Hektar gehören der NABU-Gruppe Hambrücken. Deren Vorsitzender Franz Debatin hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Landschaft heute so aussieht. Es hätte auch ganz anders kommen können.


Eisvogel

Eisvogel - das Juwel der Lüfte

In den 60er Jahren fütterten immer weniger Landwirte ihre Tiere mit Heu. Die Wiesen wurden nicht mehr gebraucht und nicht mehr gewässert. Die Gräben wurden verfüllt und für den Ackerbau umgebrochen. Die Folge: Die Artenvielfalt nahm dramatisch ab. Das rief Franz Debatin auf den Plan. Zunächst kaufte und pachtete der NABU die verbliebenen Wiesen, in enger Zusammenarbeit mit der Naturschutzverwaltung des Landes. In 30 Jahren haben seine Helfer und er aus einer kleinen Restwiese dieses Naturparadies wiederhergestellt. Für sein Engagement hat er schon mehrere renommierte Preise gewonnen.

"Klar freue ich mich über diese Auszeichnungen sehr. Aber nichts reicht an das Gefühl, das mich überkommt, wenn ich die Saalbachniederung sehe. Diese Landschaft ist Balsam für meine Seele." Der 55-jährige opfert fast jede freie Minute für seine Saalbachniederung. Er verhandelt mit Gemeindevertretern, sammelt Spenden und wirbt für seine Arbeit. Tatkräftig pflegt er mit seinen NABU-Aktiven die Wiesen. "Wenn irgendwo ein Bachlauf verstopft ist, steige ich natürlich auch ins Wasser und öffne ihn wieder mit eigenen Händen, egal wie kalt es ist."

Kantiger Lauch

Kantiger Lauch

Der Lohnschweißtreibender Arbeit: Inzwischen rasten ziehende Kraniche auf den renaturierten Flächen und auch Schwarzstörche testen schon mal vor. Pflanzen wie der Teufelsabbiss oder die Heidenelke gedeihen wieder auf den NABU-Wiesen. "Besonders stolz sind wir auf den Kantigen Lauch", sagt Debatin. Diese Pflanze, typisch für die so genannten Wässerwiesen, galt in der Saalbachniederung schon als verschwunden und blüht heute dank der Arbeit des NABU wieder häufig im Gebiet.

Franz Debatin, NABU Hambrücken

Franz Debatin, NABU Hambrücken

Doch es bleibt noch viel zu tun. Der NABU möchte beispielsweise den Saalbach renaturieren. Franz Debatin: "Aus wenigen Hektar intakter Natur haben wir ein Paradies für viele Tiere und Pflanzen geschaffen. Wir haben viel erreicht. Aber noch lange nicht genug. Überall nimmt der Siedlungsdruck zu. Wir wollen weitere Flächen kaufen, um sie langfristig zu schützen. Die Saalbachniederung soll noch mehr Tiere und Pflanzen beheimaten, etwa den Kiebitz und das Braunkehlchen. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende.

Vielen Dank für Ihren Beitrag!
Ihr Franz Debatin


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