Baden-Württemberg.NABU.de Spenden & Helfen Spenden Sanddünen
Wiedehopfe brauchen Ihre Hilfe
Heidelerche und Wiedehopf brauchen Ihre Hilfe
Helfen Sie uns mit einer Spende, damit der NABU die Sanddünen erhalten kann
Spenden Sie jetzt - Bequem und online!
Die Heidelerche ist in Baden-Württemberg vom Aussterben bedroht.
Liebe Leser,
ich wünschte, Sie könnten hier sein und unsere Binnendünen mit eigenen Augen sehen. Riesige Sandberge türmen sich zu bis zu fünf Meter hohen Dünen auf, gesäumt von Bäumen, Sträuchern und Pflanzen. Wenn ich hier im Naturschutzgebiet Hirschacker-Dossenwald zwischen Mannheim und Schwetzingen bin, fühle ich mich wie im Urlaub am Mittelmeer. Seltene, exotisch anmutende Pflanzen zaubern in fröhlichen Farben auf dem Sand ein mediterranes Flair. Sonnenröschen und Sand-Strohblume in leuchtendem Gelb, Sand-Thymian, Karthäusernelke und Heidekraut in verschiedenen Lilatönen, Silbergras in sattem Grün mit einem eleganten silbernen Schimmer. Hier gibt es Insekten, die sich sonst nur am Mittelmeer wohl fühlen: Blauflügelige Sandschrecke, Steppenbienchen, Dünensandläufer oder Feuerfalter. Auch der Ameisenlöwe, die im Sand lebende Larve der Ameisenjungfer, wohnt hier.
Die Sanddünen sollen Wiedehopfen wieder eine Heimat bieten.
Es gibt nur noch sehr wenige Binnendünen in Europa. Deshalb sind unsere Dünen Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000. Die Sanddünen sind am Ende der letzten Eiszeit, vor rund 12.000 Jahren, entstanden. Der Wind hat sie aus dem Schotterbett des Rheins geformt. Seit elf Jahren betreuen wir vom NABU-Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald das rund 170 Hektar große Naturschutzgebiet. Unser Ziel ist es, die einzigartigen und wertvollen Binnendünen zu erhalten sowie vielen gefiederten Dünenfreunden wieder eine Heimat zu bieten: Heidelerchen, Wespenbussarden, Ziegenmelkern oder Wiedehopfen. Mit unseren Pflegearbeiten wollen wir ihren Lebensraum erhalten und erweitern. Wir haben keine Zeit zu verlieren. Die Heidelerche ist in Baden-Württemberg vom Aussterben bedroht.
Armin Jendrysik
Wir müssen vor allem die Landschaft frei halten sowie ein Konzept zur Besucherlenkung umsetzen. Angrenzende Kiefernwälder breiten sich immer mehr aus, genauso wie Brombeerbüsche. Viele Menschen halten die Dünen für wertloses Ödland, grillen hier, fahren Mountainbike, zertrampeln Pflanzen und stören die Vögel. Gemeinsam mit NABU-Ehrenamtlichen und Ein-Euro-Jobbern kümmern mein Kollege Jens Höfling und ich uns um das Naturschutzgebiet. Das geht in die Knochen und kostet viel Geld. Wir müssen eine Fläche so groß wie 230 Fußballfelder pflegen und die Menschen über die Sanddünen aufklären. Wir wollen dieses einzigartige Naturparadies erhalten und Heidelerchen, Wespenbussarden, Ziegenmelkern sowie Wiedehopfen wieder Brutplätze bieten. Bitte helfen Sie uns dabei! Wir brauchen Geld für Geräte, Schulungen und den laufenden Betrieb. Wir brauchen mindestens 9.000 Euro, um die Arbeitseinsätze für ein Jahr gewährleisten zu können. Bitte spenden Sie auf das Konto 8 100 438, BLZ: 600 501 01 (BW Bank). Dafür schon im Voraus ein herzliches Dankeschön!
Ihr Armin Jendrysik
PS: Vor 60 Jahren haben 1.000 Heidelerche-Paare in Baden-Württemberg gebrütet. Jetzt gibt es nur noch 100 bis 150 Brutpaare. Wir wollen sie retten und ihnen eine Heimat in unseren Sanddünen bieten!
Spenden Sie jetzt – bequem und online!

NABU Regional
Service
E-Cards
Podcasts
Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.
Desktopmotive
Verbandsnetz
Ansprechpartnerin
Sie haben Fragen zum Thema Spenden? Dann wenden Sie sich an Mariana Cankovic, Tel.: 0711 / 966 72-19, E-Mail: Mariana.Cankovic@NABU-BW.de
Ihre Daten sind sicher
Infos zur sicheren Datenübertragung per SSL. Mehr
NATIONALPARK
Alle Infos auf NationalparkNordschwarzwald.de Mehr
Broschüren
Sie suchen Broschüren und Vorträge? Hier sind Sie richtig! Mehr
