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Der Steinkauz braucht unsere Hilfe

Nistkästen werden dringend benötigt

Steinkäuze und Wiedehopfe finden auf Streuobstwiesen ein Zuhause

Steinkauz im Baum

Steinkäuze brüten auf Streuobstwiesen, die es aber immer weniger gibt.

Liebe Leser,

der Wiedehopf kämpft ums nackte Überleben. Dem Steinkauz geht es nicht viel besser. Beide Vögel brauchen dringend unsere Hilfe. Sie brüten fast nur in Nistkästen, etwa auf Streuobstwiesen. Ohne die künstlichen Kinderstuben und ohne den geeigneten Lebensraum werden sie bei uns in Baden-Württemberg aussterben.

Rund 35 NABU-Aktive in Südbaden wollen das verhindern. Seit acht Jahren schaffen sie im Markgräfler Land und im Kaiserstuhl Zufluchtsorte für die beiden Sorgenkinder. Sie haben fünf Streuobstwiesen gekauft, knapp 100 Apfel- und Birnbäume verschiedener Sorten gepflanzt sowie Nistkästen aufgehängt: 50 für Steinkäuze und 40 für Wiedehopfe. Mittlerweile brüten hier über 50 Steinkauz- und fast 100 Wiedehopf-Paare. Ein großer Erfolg für den Naturschutz und den NABU! Im Jahr 1992 waren es gerade einmal drei Wiedehopf-Paare.

Wiedehopf

Damit der Wiedehopf dauerhaft im Markgräfler Land bleibt, müssen Flächen miteinander vernetzt werden.

Auch viele andere Tiere bevölkern die NABU-Schutzgebiete: Wendehals, Zaunammer und Smaragdeidechse sind nur einige illustre Bewohner. Die NABU-Ehrenamtlichen arbeiten eng mit französischen und schweizerischen Naturschützern zusammen. Gemeinsam schaffen sie eine Heimat für bedrohte Vögel, indem sie – jeder auf seiner Seite der Grenze – Streuobstwiesen pflegen.

Wir müssen jetzt unbedingt dran bleiben! Damit Wiedehopf und Steinkauz dauerhaft im Markgräfler Land und im Kaiserstuhl bleiben, müssen geeignete Flächen miteinander vernetzt werden. Derzeit wollen wir ein wunderbares Grundstück dazukaufen, das direkt an unsere Flächen grenzt. Auf der 38 Ar großen Streuobstwiese wachsen alte Obstbäume – ideal für Wiedehopf und Steinkauz! Wir müssen die 9.000 Euro, so teuer wird das Grundstück sein, schnell zusammen bekommen, sonst schnappt es uns jemand vor der Nase weg und fällt im schlimmsten Fall die alten Bäume.

Felix Bergmann

Dr. Felix Bergmann setzt sich für Steinkäuze und Wiedehopfe ein.

Lieber Leser, bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, unsere erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Allein die Wiese kostet 9.000 Euro. Wir wollen weitere Nistkästen für Wiedehopf und Steinkauz kaufen sowie Obstbäume pflanzen. Zudem benötigen wir Werkzeug, um unsere Flächen zu pflegen. Ein Nistkasten für Steinkäuze kostet 110 Euro, für den Wiedehopf 40 Euro und ein Obstbaum mit Baumschutz 30 Euro. Bitte spenden Sie auf das Konto 8 100 438, BLZ: 600 501 01 (BW Bank) oder spenden Sie online.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße

Ihr Dr. Felix Bergmann

PS: Bis zu 100 Steinkauz-Pärchen können auf unseren Streuobstwiesen brüten, wenn wir es schaffen, unsere Pläne umzusetzen. Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende!

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Sie haben Fragen zum Thema Spenden? Dann wenden Sie sich an Mariana Cankovic, Tel.: 0711 / 966 72-19, E-Mail: Mariana.Cankovic@NABU-BW.de

 

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