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700 Uferschwalbenpaare brüten in Gaxhardt
700 Uferschwalbenpaare brüten in Stödtlen-Gaxhardt
Wir brauchen Ihre Hilfe, damit dies auch so bleibt!
Seit über 36 Jahren kümmern sich Ehrenamtliche unserer NABU-Gruppe Ellwangen um die Brutstätte.
Liebe Leser,
wie Schmetterlinge flattern über tausend Uferschwalben durch die Luft, schwankend, mit kleinen Sprüngen. Ihr Gezwitscher erfüllt die Luft mit Leben. So ist es jedes Frühjahr bei uns in Stödtlen-Gaxhardt auf der Ostalb. So soll es auch bleiben. Wir lassen unsere 700 Uferschwalbenpaare nicht im Stich! Dafür brauchen wir Ihre Hilfe!
Seit über 36 Jahren kümmern sich Ehrenamtliche unserer NABU-Gruppe Ellwangen um die Brutstätte. Das ist eine 70 Meter lange und vier Meter hohe Sandwand, umgeben von Wiesen und Äckern. Im Frühjahr und Sommer ist sie komplett besetzt. Eine Bruthöhle reiht sich an die andere, über mehrere Stockwerke hinweg. Da herrscht reger Flugverkehr. Jeder Fluglotse würde verzweifeln. Denn die Steilwand ist die einzige Brutmöglichkeit für die kleinste einheimische Schwalbe weit und breit. Der zwölf Zentimeter kleine Vogel kommt spätestens im April aus Afrika zurück, um bei uns in Kolonien seine Jungvögel großzuziehen. Jedes Jahr graben Weibchen und Männchen neue armtiefe Bruthöhlen in Wände, die steil genug sind. So ist der Nachwuchs vor natürlichen Feinden, Füchsen, Mardern oder Katzen, geschützt.
Und genau hier beginnt unsere Arbeit. Über den Winter bröckelt Sand von der Steilwand ab. Sie fällt nicht mehr senkrecht, sondern nur noch schräg ab. Darum gräbt nach jedem Winter ein Bagger die oberste Schicht ab, sodass die Wand wieder steil abfällt. Der ausgebaggerte Sand wird nebenan angehäuft und mit Spezialmaschinen verdichtet. Wir wollen bald eine weitere Steilwand anlegen. Denn schon bald sind wir durch das jährliche Sandabtragen auf dem angrenzenden fremden Acker angelangt. Darüber hinaus halten wir die an unsere Vogelsiedlung angrenzenden Flächen von hohem Bewuchs frei, damit unsere Uferschwalben ihre Kinderstuben anfliegen können.
Die jährlichen Baggereinsätze kosten uns viel Geld. Jedes Jahr mindestens 1500 Euro. Den abgetragenen Sand verdichten zu lassen, macht weitere 1000 Euro. Um die Flächen frei zu halten, brauchen wir das Werkzeug, das gekauft, gepflegt und gewartet werden muss. Das schlägt mit 1000 Euro pro Jahr zu Buche. Da kommen jedes Jahr mindestens 4500 Euro zusammen. Das ist für unsere Gruppe sehr viel Geld. Bitte helfen Sie uns dabei, die Uferschwalben-Kolonie zu erhalten. Bitte spenden Sie auf das Konto 8 100 438, BLZ: 600 501 01 (BW Bank). Dafür schon im Voraus von Herzen Danke!
Ihr
Hariolf Löffelad, Vorsitzender der NABU-Gruppe Ellwangen
P.S.: Es gibt kaum noch natürliche Steilwände, in denen die Uferschwalben brüten können. Umso wichtiger ist unsere Kolonie, um die wir uns seit 1976 kümmern. Damals gab es lediglich 60 Bruthöhlen. In diesem Jahr sind es knapp 700! Das ist ein sensationeller Erfolg, den wir weiterführen wollen.
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