Baden-Württemberg.NABU.de Themen Garten, Küche, Öko-Tipps Naturverträglich leben Ostern

Augen auf beim Ostereier-Kauf!

Öko-Eier machen das Osterfest schöner

NABU rät zum Verzicht auf Käfig-Eier / Eingesperrte Tiere leiden

Osterei

Viele Eier stammen noch von Hennen, die in Legebatterien gehalten werden.

Ein Osterfest ohne Ostereier ist wie Weinachten ohne Weihnachtsbaum. Damit für Ostern genügend Eier bemalt werden können, müssen die Hühner ein Ei nach dem anderen legen. Doch noch immer werden viele Tiere in zu engen Käfigen gehalten. „Dort hat ein Huhn zum Leben gerade einmal eine Fläche von 750 Quadratzentimetern zur Verfügung. Das entspricht ungefähr eineinhalb DIN-A4-Blättern. Das ist Tierquälerei!“, sagt Ingrid Eberhardt-Schad, NABU-Referentin für Naturschutz.

Bis Ende 2008 war es sogar erlaubt, Hühner in noch kleineren Käfigen zu halten. Eine Henne bewegte sich damals auf gerade mal 550 Quadratzentimetern. Das entspricht nicht einmal einer ganzen DINA-A4-Seite. Aber trotz dieser leichten Verbesserung ist die konventionelle Käfighaltung für die Hühner unzumutbar. „Artgerechtes Verhalten wie Flügelschlagen oder Sandbaden ist den Tieren unter diesen Umständen nicht möglich. Sie leiden unter Bewegungsmangel und haben folglich brüchigere Knochen. In der Regel haben diese Gefängnisse nicht einmal Fenster“, erklärt Eberhardt-Schad.

freilaufende Hühner

Öko-Eier kommen von Hühnern aus der Freilandhaltung.

Die Verbraucher können sich bewusst gegen den Kauf solcher „Käfig-Eier“ entscheiden und stattdessen Öko-Eier kaufen. „So kann man den armen Hühnern ein grausames Leben ersparen und braucht beim Eier-Kauf kein schlechtes Gewissen mehr zu haben!“, betont Eberhardt-Schad.

Öko-Eier stammen aus der Freilandhaltung. Bei dieser Haltungsart stehen jeder Henne mindestens vier Quadratmeter Auslauf mit Gras und Sträuchern zu. Im Stall werden höchstens sechs Tiere pro Quadratmeter gehalten. Dieser muss zu mindestens einem Drittel eingestreut sein, und die Tiere müssen die Möglichkeit haben, im Staub zu baden. Tageslicht sowie eine achtstündige Nachtruhephase ohne Licht im Stall sind ebenfalls vorgeschrieben. Außerdem sind keine Medikamente erlaubt. Das Futter stammt überwiegend aus ökologischem Anbau, Gentechnik ist tabu. „Wenn Sie an Ostern nur Eier von glücklichen Hühnern bemalen wollen, kaufen Sie Öko-Eier!“, rät Eberhardt-Schad.

Hintergrund-Info: Beschriftung auf Eiern
0 steht für ökologische Erzeugung: Freilandhaltung, mindestens 4 m² Auslauf, Futter aus ökologischem Anbau, Gentechnik verboten
1 steht für Freilandhaltung: mindestens 4 m² Auslauf im Freien für jedes Huhn
2 steht für Bodenhaltung: maximal 9 Hühner pro Quadratmeter in einem Stall
3 steht für Käfighaltung: Käfige mit Metallgittern, 750 cm² je Henne, meist in Etagen gestapelt


Naturverträglich leben

... zahlt sich aus!Energiesparen im Haushalt ...

Mit einfachen Mitteln kann jeder Haushalt Geld sparen: durch geringeren Energieverbrauch. Der sorgsame Umgang mit Strom, Heizöl und Gas zahlt sich auch in barer Münze aus. mehr Mehr

Volker Weiß kennt sich mit dem alten Handwerk aus„Mähen mit der Sense ist kein Hexenwerk“

Volker Weiß mäht regelmäßig mit der Sense sein Gartengrundstück in Murrhardt. Dabei erlebt er die Natur mit allen Sinnen. Und das Mähen mit der Sense hat gegenüber den motorisierten Geräten noch weitere Vorteile. mehr Mehr

Umweltfreundliche Schulmaterialien: Schultüte statt MülltüteNatur und Gesundheit der Kinder schonen

Wenn die Schule wieder beginnt, benötigen Kinder und Jugendliche allerhand Stifte und Hefte. Doch nicht alle Materialien sind umweltfreundlich. Der NABU gibt Tipps beim Kauf umweltschonender Produkte. mehr Mehr

NABU-Tipps für naturverträgliche Feiertage Weihnachten umweltfreundlich feiern

An Weihnachten möchte jeder sich selbst und seiner Familie etwas Gutes gönnen. „Damit die Umwelt nicht unnötig leidet, wenn der Mensch feiert, kann jeder einzelne etwas tun: bei der Auswahl des Weihnachtsbaums und der Geschenke wie auch beim Festessen“, sagt Dr. Andre Baumann, Landesvorsitzender des NABU Baden-Württemberg. mehr Mehr

Online spenden

 

NABU Regional

NABU Baden-Württemberg NABU.de

Zentren
Schutzgebiete
Gruppen

 

Service

E-Cards

Versenden Sie ganz persönliche Naturgrüße an Freunde und Bekannte

NABU E-Cards

Podcasts

Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.

NABU Podcast zum Hören

Desktopmotive

Damit Sie die Natur auch bei der Arbeit immer im Blick haben - die NABU-Desktopvorlagen.

NABU-Desktopvorlagen

Verbandsnetz

Das gemeinsame Netzwerk für alle Aktiven in NABU, NAJU und LBV

NABU-Verbandsnetz

 

NATIONALPARK

NationalparkNordschwarzwald.de

Alle Infos auf NationalparkNordschwarzwald.de Mehr

 

Broschüren

Broschüren

Sie suchen Broschüren und Vorträge? Hier sind Sie richtig! Mehr