Baden-Württemberg.NABU.de Themen Gewässer

NABU fordert lebendigen Grünzug Neckar

Hauptpreis für NABU-Gruppe Nufringen

Sieger im Wettbewerb "Flussjuwel 2009"

Sieger im Wettbewerb "Flussjuwel 2009"

Die NABU-Gruppe Gärtringen-Nufringen-Rohrau hat für die Wiederherstellung des Eisweihers und die Renaturierung des Brühlgrabens im Nufringer Ried den Hauptpreis im Wettbewerb „Flussjuwel 2009“ erhalten. Der Präsident des Naturschutzbundes NABU Olaf Tschimpke hat die Auszeichnung sowie einen Scheck über 1.000 Euro heute (7.7.) im Nufringer Rathaus an die Ehrenamtlichen überreicht. mehr Mehr

NABU wünscht sich lebendigen Grünzug Neckar

Echte Natur für Menschen, Frösche und Kinderträume

Neackar bei Ludwigsburg - 220x150

Der NABU begrüßt den „Grünzug Neckartal“. Die Aufwertung des Neckartals komme den Menschen entlang dieser Baden-Württembergischen Lebensader zugute. Zugleich betont der NABU, dass die Menschen vor allem dann vom Grünzug profitieren, wenn auch die Natur zu den Gewinnern zählt.

„Der Grünzug Neckartal darf nicht nur grün angestrichen sein“, fordert der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. „Er muss grün sein und er muss lebendig sein. Erfolg haben wir dann, wenn sich Menschen, Frösche und Fische wieder am und im Neckar wohl fühlen. Wir brauchen echte Rückzugsräume für Mensch und Natur – und Orte, an denen unsere Kinder wieder von Nixen und Wassermännern träumen können.“

Schleusenverlängerung am Neckar

Naturschützer fordern gleichzeitig ökologische Aufwertung

Schleuse am Main

Auch der NABU befürwortet die Stärkung des Güterverkehrs auf dem Wasser.

11.6.07 - "Mit der Verlängerung der Schleusen im Neckar müssen auch die ökologischen Verbesserungen nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt werden", fordern NABU, BUND, LFV und LNV anlässlich des ersten Plattformtreffens "Unser Neckar" am 12.6.07 im Landratsamt Esslingen.
Das Bundesverkehrsministerium möchte die 27 Neckarschleusen zwischen Plochingen und Mannheim verlängern, damit bis zu 135 Meter lange Schiffe den Neckar passieren können. Ab 2009 sind allerdings auch die Maßnahmen zur Verbesserung der ökologischen Situation am Neckar umzusetzen. Die Naturschutzverbände erwarten von der Landesregierung, dass sie sich gegenüber dem Bundesverkehrsministerium mit einem integrierten Konzept derart einsetzt, wie man es im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie erwarten darf. mehr mehr...

mehr Mehr Infos zum NABU-Engagement am Neckar unter www.Lebendiger-Neckar.de

Die Wasserrahmenrichtlinie

Gewässerbewirtschaftung auf neuer Grundlage

Altrheinarm

Am 22. Dezember 2000 trat die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Kraft. Sie ist eine umfangreiche verbindliche Rechtsvorgabe der EU. Die Mitgliedsstaaten müssen bis zum Jahr 2015 sämtliche Gewässer, also Fließgewässer und Seen, aber auch das Grundwasser in einen guten chemischen und ökologischen Zustand bringen. Voraussetzung hierfür sind intakte strukturreiche Lebensräume an und besonders in den Gewässern sowie eine deutliche Reduzierung der menschlichen Einwirkungen. Neben dem Schutz und der Verbesserung des qualitativen Zustands der Gewässer soll auch eine nachhaltige, ausgewogene Wasserwirtschaft gefördert werden. Über Staats- und Ländergrenzen hinweg sollen zukünftig die Gewässer durch ein koordiniertes Vorgehen innerhalb der Flussgebietseinheiten bewirtschaftet werden.

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Lebendiger Neckar

Neckar bei Hessigheim

Der Neckar ist der einzige große Fluss, der von seiner Quelle bis zur Mündung auf fast der gesamten Länge durch Baden-Württemberg fließt. Mit der Aktion "Lebendiger Neckar" wollen die Deutsche Umwelthilfe, DUH, der Bund für Umwelt und Naturschutz, BUND, und der Naturschutzbund NABU den Neckar von seiner Quelle bis zur Mündung in einen naturnäheren Zustand versetzen und für die entlang des Flusses und in seinem Einzugsgebiet wohnenden Menschen als schützenswerte Heimat erlebbar machen.

Konkrete Naturschutzprojekte sollen neue Lebensräume in der Talaue schaffen. Mit Auwäldern, Feuchtwiesen, Altarmen und naturnäher gestalteten Uferbereichen wollen die Naturschutzverbände dem auf weiten Strecken in ein lebensfeindliches Korsett gezwängten Neckar neues Leben einhauchen.
Im Bereich der Bundeswasserstraße zwischen Mannheim und Plochingen stehen die Vernetzung der unter Naturschutz stehenden Auereste und die Wiederherstellung der biologischen Durchgängigkeit im Vordergrund. Dagegen ist es unser Ziel, dem nicht schiffbaren Neckar zwischen Plochingen und Schwenningen abschnittsweise wieder die Möglichkeit einer eigendynamischen Laufentwicklung zu geben.

Neben praktischen Naturschutzinitiativen vor Ort wollen DUH, NABU und BUND insbesondere naturnahe Überschwemmungsflächen schaffen und weiteren Straßen-, Gewerbe- und Siedlungsbau in der Talaue verhindern.
Die Zusammenarbeit mit anderen am Gewässer verantwortlichen Behörden und Kommunen sowie Aktiven, vor allem aus der Fischerei sind für die Aktion Lebendiger Neckar Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten.

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Lebendige Donau

Neue Impulse für einen europäischen Fluss

Seit dem Jahr 2002 haben sich BUND, NABU und die Deutsche Umwelthilfe im Einzugsgebiet der Donau in Baden-Württemberg zur Initiative "Lebendige Donau" zusammengeschlossen. Wir wollen die vorhandenen Ansätze, die Donau und ihre Zuflüsse in einen naturnäheren Zustand zu versetzen, unterstützen und neue Impulse geben. Gleiches gilt für die Zuflüsse Aitrach, Riß und Ablach, Brigach, Breg, Schmeie, Große Lauter oder Blau, Lone, Brenz und Eger, aber auch die vielen anderen größeren und kleineren Bäche und Gräben im Einzugsgebiet der Donau.

Neben der Renaturierung von Flüssen, Bächen und kleinen Gräben regt das Projekt auch die Bepflanzung von Randstreifen entlang der Gewässer an. Die Verringerung von Schmutzwassereinleitungen, die Beschränkung von Wasserentnahmen oder die Ausweisung von Überschwemmungsgebieten sind weitere Ziele. Auwälder, Feuchtwiesen und dynamische Ufer sollen entstehen.

Die Aktivitäten von Behörden, Kommunen und Verbänden sollen möglichst gut miteinander vernetzt werden. Neben den Kommunen ist besonders die Gewässerdirektion Donau/Bodensee in Riedlingen unser wichtigster Partner.

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Lebendiger Rhein

Rhein

Sand unter den Füßen, Muscheln am Strand und Baden im Rhein - die verbesserte Wasserqualität lässt es wieder zu. Doch statt flacher Strände treffen Erholungssuchende meist auf verbaute Ufer - unattraktiv für Erholung und Natur. Durch die Renaturierung bisher verbauter Ufer lassen sich neben neuem Lebensraum für Flussbewohner auch wertvolle Erholungsmöglichkeiten am Rhein zurückgewinnen.
Dort lässt sich urwüchsige Flussnatur vor den Toren der Städte erleben. Nirgends sonst in Europa wohnen und leben so viele Menschen an und mit dem Strom wie am Rhein. Nirgends sonst können so viele Menschen von neuer Flussnatur und Vielfalt profitieren.

Am Rhein beschreitet der NABU mit dem Projekt "Lebendiger Rhein - Fluss der tausend Inseln" neue Wege, um an der meist befahrenen Binnenwasserstraße Europas anhand beispielhafter Maßnahmen wieder Raum für vielfältige Flusslebensgemeinschaften zu schaffen. Als Schlüsselproblem sehen wir dabei die Initiierung dynamischer Prozesse und naturnaher Flussbett- und Uferstrukturen bei gleichzeitiger Sicherung der Bundeswasserstraßenfunktion.

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