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Hauptpreis für NABU-Gruppe Nufringen

Hauptpreis für NABU-Gruppe Nufringen

Sieger mit bestem Renaturierungsprojekt im Wettbewerb "Flussjuwel 2009"

Nufringen

07. Juli 2009 - Die NABU-Gruppe Gärtringen-Nufringen-Rohrau hat für die Wiederherstellung des Eisweihers und die Renaturierung des Brühlgrabens im Nufringer Ried den Hauptpreis im Wettbewerb „Flussjuwel 2009“ erhalten. Der Präsident des NABU Olaf Tschimpke hat die Auszeichnung sowie einen Scheck über 1.000 Euro heute im Nufringer Rathaus an die Ehrenamtlichen überreicht. Mit dem bundesweiten Wettbewerb „Flussjuwelen“ zeichnet der NABU Projekte aus, die vorbildlich für den Schutz des Vogels des Jahres 2009, des Eisvogels, und seines Lebensraumes wirken. Der zweite Hauptpreis ging an die NABU-Gruppe Obereichsfeld in Thüringen.

„Das Projekt im Nufringer Ried macht deutlich, dass unsere ehrenamtlichen Helfer die Stärke des NABU sind“, sagte Tschimpke bei der Preisverleihung.
„Verbaute Flüsse und zubetonierte Ufer nehmen dem Eisvogel zunehmend Lebensraum. Er findet weder Nahrung noch Brutmöglichkeiten. Klare, naturnahe Gewässer, die mäßig fließen oder stehende Altarme sind der ideale Lebensraum für den Eisvogel. Mit praktischem Naturschutz hat der NABU Gärtringen-Nufringen-Rohrau einen wichtigen Beitrag für eine artenreiche und lebenswertere Umwelt geleistet.“

Nufringen

Das vor drei Jahren abgeschlossene Projekt der NABU-Gruppe Gärtringen-Nufringen-Rohrau kombinierte die Wiederherstellung des Eisweihers mit der Renaturierung des Brühlgrabens. „Wir haben bereits vor der heutigen Auszeichnung eine wertvolle Belohnung für unser Engagement erhalten: Seit der Renaturierung hat der Eisvogel schon dreimal im Nufringer Ried gebrütet“, berichtete der zweite Vorsitzende der NABU-Gruppe Oliver Maier erfreut.

Mit der Gemeinde Nufringen hat der örtliche NABU einen sehr engagierten Partner für die Arbeiten im Ried gefunden. Bereits 2005 trat der NABU an die Gemeinde heran, als erste Überlegungen zu Ausgleichsmaßnahmen im Ried anstanden. Der NABU überzeugte Gemeinderat und Bürgermeisterin davon, dass ein schlüssiges Gesamtkonzept der Natur und den Menschen vor Ort den größten Gewinn bringt. Das in enger Absprache entwickelte Konzept führte den Eisweiher zurück zum offenen, großflächigen Gewässer mit vielfältigen Uferzonen und einer besonders guten Wasserqualität.

Im Brühlgraben leben nun wieder die bevorzugten „Speisefische“ des Eisvogels. An sechs Steiluferwänden findet der flinke Jäger Platz für seine Brutröhren. Auch Zwergtaucher, Haubentaucher und Neuntöter ziehen im Naturdenkmal ihre Jungen groß und profitieren von der vielfältigen Pflanzen- und Insektenwelt. Der NABU pflegt während der Vegetationsruhe das Gelände, führt Vogelbestandslisten und bietet Exkursionen an.

Gewässer-Projekte engagierter NABU-Gruppen überzeugen JuryDie „Flussjuwelen 2009“

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