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Land soll Agrarumweltmaßnahmen stärken
Land soll Agrarumweltmaßnahmen stärken
Agrarreferent Strobl stellt NABU-Forderungen vor
09. Februar 2012 -
Wenn weiterhin jährlich über 50 Milliarden Euro in die Förderung der europäischen Landwirtschaft fließen sollen, muss diesem immensen Betrag ein deutlicherer Mehrwert für die Gesellschaft gegenüber stehen, etwa im Natur- und Klimaschutz. Das forderte der Landwirtschaftsreferent des NABU Baden-Württemberg, Matthias Strobl, in seinem Vortrag bei der Informations- und Diskussionsveranstaltung des Landes über die künftige Agrarförderpolitik Baden-Württembergs. „Öffentliche Gelder nur für öffentliche Leistung“, so bringt Strobl die zentrale NABU-Forderung auf den Punkt. „Das bedeutet konkret: Das Land muss seine Agrarumweltprogramme stärken und effiziente Maßnahmen entwickeln. Zugleich erwarten wir, dass sich Minister Bonde in der Agrarministerkonferenz sowie in Brüssel für eine Stärkung in diesem Bereich einsetzt.“
Im Zuge der derzeitigen Überarbeitung der EU-Agrarförderung ab 2014 steht nun auch die baden-württembergische Landwirtschaftsförderung vor einer Neugestaltung. Diese ist aus Sicht des NABU dringend erforderlich: „Da in den vergangenen Jahren die Getreidepreise massiv gestiegen sind, müssen auch die Prämien für Naturschutzleistungen steigen. Tun sie das nicht, bleiben diese freiwilligen Maßnahmen für Landwirte unattraktiv und werden somit zukünftig keine Wirkung entfalten“, warnt Strobl.

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