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Tagung zum Kultur-Natur-Projekt
Tagung zum NABU-Projekt
Beispiele aus der Praxis bei "Kultur-Natur-blüht-auf" werden vorgestellt
10. Februar 2010 -
Seit Herbst 2008 läuft das NABU-Projekt „Kultur-Natur-blüht-auf“. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in Städten und Gemeinden soll die Vielfalt der Kultur-Natur wieder zum Aufblühen gebracht werden. Die Ergebnisse werden am Donnerstag, 18. März, von 10 bis 17 Uhr bei der großen Tagung „Kultur-Natur blüht auf“ in der Ludwigsburger Musikhalle vorgestellt. Hierzu sind die Vertreter der Kommunen, Naturschützer und alle Interessierten eingeladen.
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Programm
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Neu: Leitfaden für Kommunen
Einrichtung von Kultur-Natur-Erbe-Flächen in Städten und Gemeinden
02. Juni 2009 - Ein neuer, kurzer Leitfaden soll eine Hilfestellung auf dem Weg zu Kultur-Natur-Erbe-Flächen in der Kommune sein. Er zeigt auf, wie man geeignete Flächen findet, was für eine dauerhafte Sicherung der Flächen beachtet werden sollte und welche Möglichkeiten der Förderung geprüft werden können.
zu finden in der Rubrik "Mitmachen" - im unteren Seitenbereich
Startschuss für NABU-Projekt „Kultur-Natur blüht auf“
Lebendige Vielfalt erhalten und erleben
Leuchtend blaue Kornblume
03. März 2009 -
Mit seinem neuen Projekt „Kultur-Natur blüht auf“ möchte der NABU die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg dafür gewinnen, die biologische Vielfalt im Streuobst, auf Äckern und Wiesen zu bewahren und für Kinder und Erwachsene erlebbar zu machen. Unterstützt wird der NABU dabei durch den Gemeindetag Baden-Württemberg, dessen Präsident Roger Kehle Schirmherr von „Kultur-Natur blüht auf“ ist. Am heutigen internationalen „Tag des Artenschutzes“ hat NABU-Landeschef Dr. Andre Baumann gemeinsam mit Roger Kehle auf einer Pressekonferenz in Stuttgart den Startschuss für „Kultur-Natur blüht auf“ abgefeuert.
Baumann (links) und Kehle (rechts)
„Lebendige Streuobstwiesen, blumenbunte Wiesen und Äcker, auf denen auch Kornblume und Mohn leben dürfen, bilden den Reichtum unserer Kulturlandschaft. Sie sind ebenso Kulturdenkmäler wie das Ulmer Münster und das Heidelberger Schloss. Dieses wertvolle Kultur-Natur-Erbe möchten wir mit unserem Projekt bewahren und in allen Gemeinden Baden-Württembergs für Jung und Alt, für Schulklassen und Spaziergänger erlebbar machen“, erklärt Baumann.
Damit das Projekt ein Erfolg wird, sollen möglichst viele Städte und Gemeinden mitmachen und Flächen als Kultur-Natur-Erbe einbringen und präsentieren. Dazu ruft auch Schirmherr Roger Kehle in seiner Eigenschaft als Gemeindetagspräsident auf: „Viele Kommunen tragen erfolgreich dazu bei, die lebendige Vielfalt der Kulturlandschaft zu erhalten – immer im Spannungsfeld zwischen notwendiger Weiterentwicklung und der Gewährleistung natürlicher oder zumindest naturnaher Flächen“, sagt Kehle. „Im Projekt ‚Kultur-Natur blüht auf’ können sie dieses Engagement über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt machen und mit Unterstützung des NABU weitere Aktivitäten starten. Das Projekt ist deshalb für die Städte und Gemeinden eine besondere Chance.“
Blühende Margariten
Im Rahmen des Projekts sammelt und präsentiert der NABU Positiv-Beispiele aus den Städten und Gemeinden, um weitere Kommunen zum Mitmachen anzuregen und sie untereinander zu vernetzen. Workshops, eine Tagung und eine Broschüre mit Informationen und Tipps zur Flächenaufwertung sind geplant.
Der NABU berät interessierte Kommunen während der Projektlaufzeit bis März 2010 bei der Umsetzung ihrer Projekte.
Bunte Wiese
Hintergrund des Projektes ist, dass sowohl die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft bedroht ist als auch das Natur-Wissen der jungen Generation immer größere Lücken aufweist. „Strukturlose Äcker, überdüngte Wiesen und lebensfeindliche Monokulturen lassen vergessen, wie bunt und blütenreich Felder und Wiesen sein können“, sagt Baumann. „Wir wollen in unserer Agrarlandschaft endlich wieder mehr Vielfalt und mehr Leben etablieren – auch um im hereinbrechenden Klimawandel nicht unterzugehen.“ Kultur-Natur-Erbe-Flächen sind zudem hervorragende Quellen für heimisches Saat- und Pflanzgut für Begrünungs- und Bepflanzungsmaßnahmen. Darüber hinaus bieten artenreiche Flächen wertvolle Räume für Kinder und Erwachsene, um die Natur hautnah zu erleben und die Zusammenhänge von Natur, Landschaft und Landbewirtschaftung kennen zu lernen. „Wir verstehen ‚Kultur-Natur blüht auf’ deshalb in jeder Hinsicht als Investition in die Zukunft der Gemeinden und in die Zukunft der Menschen, die dort leben“, sagt Baumann.
Neben dem Gemeindetag unterstützen der Städtetag, die Evangelischen Landeskirchen und das Netzwerk Blühende Landschaft „Kultur-Natur blüht auf“ als Partner. Die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg fördert das Projekt.
Die Städte und Gemeinden können sich mit ihren beispielhaften Projekten, Fragen, Ideen und Anregungen an das Institut für Agrarökologie und Biodiversität (ifab) wenden, das „Kultur-Natur blüht auf“ im Auftrag des NABU bearbeitet.
Die Kontaktdaten des ifab finden Sie hier.

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