Landesgartenschau 2026 in Ellwangen
NABU bietet abwechslungsreiches Programm
NABU Ellwangen vor der von Sebastian Henke gebauten Nistkasten-Schautafel. - Foto: NABU Ellwangen / Beatrice Hofmann
Informations- und Erlebnisangebot
Der NABU bietet bei der Landesgartenschau ein abwechslungsreiches Programm – mit einzigartigen Naturerlebnissen, informativen und ganz praktischen Elementen:
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Geführte Naturtouren: Im Rahmen des offiziellen Landesgartenschau-Programms geben NABU-Ehrenamtliche bei thematisch und saisonal passenden Führungen wertvolle Einblicke in die heimische Flora und Fauna auf den Projektflächen (Nr. 22 + 33 im Geländeplan).
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Workshops: Um praktische Ansätze zum Naturschutz im eigenen Garten oder auf dem Balkon geht es, wenn kleine und große Besucher*innen gemeinsam mit NABU-Aktiven Vogeltränken oder Igelhäuser bauen.
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Vorträge und Diskussion liefern neue Perspektiven und bieten Raum für Fragen – etwa, wenn es um eine zukunftsfähige Landwirtschaft im Miteinander von Naturschutz und Landwirtschaft oder um mehr Natur in der Stadt geht.
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Informativer Austausch: An den Wochenenden stehen NABU- und BUND-Aktive an der „Insel der Artenvielfalt“ als Ansprechpersonen zur Verfügung. Besucher*innen können sich aus erster Hand über Projekte des NABU informieren und mehr über Naturschutzmaßnahmen in der Region erfahren.
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Hecke der Artenvielfalt: Rund um die von NABU und BUND gestaltete Benjeshecke finden Gartenschaugäste vielfältige Inspiration und Informationen, um selbst Garten und Balkon naturnah zu gestalten.
Vorbereitung für die LaGa Ellwangen. - Foto: NABU Ellwangen / Anja Kettner
Engagement für eine naturnahe Landesgartenschau
Der NABU Ellwangen hat sich in der Vorbereitungs- und Planungsphase der Landesgartenschau intensiv eingebracht. „Ein Highlight ist die Renaturierung der Jagst: Dass der zuvor begradigte und ins Steinbett gezwängte Fluss hier jetzt wieder in natürlichen Mäandern fließt, bringt wertvolle neue Lebensräume hervor – und erweitert unseren Blick auf die natürlichen Abläufe in einer sonst immer monotoner werdenden Kulturlandschaft“, sagt Philipp Lindheim von der NABU-Gruppe Ellwangen, die sich seit vielen Jahren dafür eingesetzt hat, dass die Jagst wieder in ihrem früheren Flussbett fließen darf. Jetzt wurde die Jagst neu gestaltet, mit Wegen und Brücken erschlossen und zuletzt mit Weideflächen für Pferde und Wasserbüffel umrahmt.
In diesem sehr natürlichen Abschnitt des Gartenschaugeländes hat der NABU Ellwangen gemeinsam mit dem BUND ein Sandarium gebaut. Hier findet eine Vielzahl an Wildbienen und Solitärwespen die nötigen Nischen für ihre Nester. Eigens angelegte Blühwiesen und neu gesetzte Stauden um das Sandarium herum stellen die Ernährungsgrundlage für die Insekten sicher. An anderer Stelle bietet eine Benjeshecke Vögeln und anderen Tieren mit ihren aufgeschichteten Ästen und Zweigen Unterschlupf. Steinhaufen und Wildbienen-Nisthilfen sorgen für weitere Nischen und Lebensräume. Hier steht auch eine Schautafel mit verschiedenen Typen von Vogelnistkästen.
Zum Engagement des NABU Ellwangen auf der Landesgartenschau Ellwangen: Landesgartenschau 2026 - NABU Ellwangen
Zum Angebot des NABU auf der Landesgartenschau (Tipp: Suchbegriff „NABU“): Kalender - Landesgartenschau Ellwangen
Dünen-Sandlaufkäfer im Sandarium. - Foto: NABU Ellwangen/Philipp Lindheim
