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Stellen Sie sich vor: Nebelschwaden umhüllen Sie wie ein feuchter Mantel. Wo sie sich lichten, sehen Sie auf eine Landschaft, durchzogen von Gräben und kleinen Wasserflächen mit dem typischen dunklen Moorwasser. Dazwischen sind Hügel, die an Nadelkissen erinnern. Dort wachsen Moorpflanzen, wie Binsen oder Seggenarten. Hier und da ragt ein von Moos bewachsener Baumstumpf aus dem Boden. Sie hören ein Braunkehlchen singen. Willkommen im Moor – faszinierend und fast verschwunden! Einst reich an Moorböden, gibt es in Baden-Württemberg nur noch 45.000 Hektar. Das sind 1,3 Prozent der Landesfläche. Es ist noch nicht zu spät, diesen für Mensch und Natur so wertvollen Lebensraum zu retten!
Intakte Moore speichern und reinigen unser Wasser. Weil sie im Torf Kohlenstoff zurückhalten, schützen sie das Klima. Viele seltene Tiere und Pflanzen sind perfekt an die karge, nährstoffarme Umgebung angepasst, zum Beispiel der Argusbläuling, ein Schmetterling, oder der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze. Sie verlieren ihren Lebensraum, wenn Moore weiter entwässert, abgetorft und damit zerstört werden. Der NABU pflegt und schützt Moore schon seit Jahrzehnten, im Auftrag des Landes oder in Projekten, gemeinsam mit Behörden, Landwirtinnen und Landwirten: am Federsee, im Hinterland des Bodensees und im Württembergischen Allgäu.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
- schützen am Federsee das größte zusammenhängende Moorgebiet Südwestdeutschlands, den Lebensraum von über 270 Vogelarten sowie der größten Braunkehlchen-Population im Südwesten. Tausende Vögel rasten hier, darunter Kornweihe, Raubwürger oder Merlin.
- verhandeln mit Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern, damit die Wiedervernässung im Bündtlisried anlaufen kann. Daneben kümmern sich NABU-Aktive noch um kleinere Moorschutzgebiet im Landkreis Konstanz wie die Mooswiese, das Schande-, Schalmen- und Ulmisried sowie Heudorfer und Dingelsdorfer Ried.
- renaturieren im Württembergischen Allgäu Moorflächen, die Heimat von Hochmoorgelbling und Smaragdlibelle. Denn nur Moore mit intaktem Wasserhaushalt bilden Torf und binden Kohlenstoff, leisten so einen Beitrag zum Klimaschutz.
Dafür brauchen wir Ihre Spende
- Mit 75 Euro kontrollieren und reparieren wir unter anderem regelmäßig Staubauwerke.
- Mit 100 Euro kaufen wir Material für Spundwände oder andere nötige Bauwerke, die das Wasser im Moor halten.
- 200 Euro helfen uns, die Wiedervernässung von Mooren zu planen, umzusetzen und zu überwachen.
Wir möchten auch in Zukunft Moore renaturieren und schützen. Bitte unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende! Ganz gleich, ob 200, 100 oder 75 Euro – jeder Beitrag hilft! Bewahren Sie mit uns diesen einzigartigen Lebensraum.
P. S.: In ganz Baden-Württemberg kommen die Moorpflanzen Karlszepter und Knaben-Wanzenkraut nur noch am Federsee und am Bodensee vor. Sie sollen dort weiterhin gedeihen. Ihre Spende macht es möglich!
Mein besonderes Engagement
Sie möchten unseren Einsatz zum Schutz der Moore mit einer größeren Spende unterstützen? Vielen Dank! Wir beraten Sie gerne persönlich und individuell auf Ihr Anliegen abgestimmt.
Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Mariana Cankovic | Fundraising und Spenden
Telefon: 0711 966 72-19
E-Mail: Mariana.Cankovic@NABU-BW.de

