Wir schaffen mit Landwirtinnen und Landwirten mehrjährige Blühflächen, die Rebhühnern Nahrung und sichere Nistmöglichkeiten bieten.
Unser Rettungsplan für Bodenbrüter
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Gemeinsam kämpfen wir für das Überleben von Rebhuhn und Kiebitz!
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Wenn im Frühjahr die ersten warmen Sonnenstrahlen die Kälte vertreiben, von unseren Feldern Lerchen aufsteigen und in den Wiesen Braunkehlchen singen, erlebe ich jedes Jahr aufs Neue, wie unfassbar schön, kostbar – und wie gefährdet unsere Natur ist. Denn diese Idylle trügt. Es wird immer stiller in unserer Agrarlandschaft, zu still: Insekten fehlen, Pflanzen verschwinden, Amphibien und Vögel ziehen sich zurück oder sterben aus. Besonders hart trifft es den Vogel des Jahres 2026, das Rebhuhn, und den Kiebitz.
In Baden-Württemberg gibt es geschätzt nur noch rund 400 bis 600 Rebhuhn-Brutpaare. Früher konnte man das zierliche Rebhuhn in weiten Teilen unseres Landes beobachten. Heute droht es für immer zu verschwinden. Sein Bestand ist zwischen 1995 und 2020 um 82 Prozent eingebrochen. Beim Kiebitz ist die Lage noch dramatischer: 92 Prozent Verlust – nur 300 bis 400 Brutpaare sind geblieben. Zahlen, die wehtun. Zahlen, die uns aufrütteln müssen.
Die gute Nachricht: Noch können wir sie retten! In Tübingen und im Rems-Murr-Kreis schaffen wir seit Jahren Lebensräume für das Rebhuhn – Blühflächen, Brachen, Lichtäcker, die Rebhühnern Deckung und Nahrung bieten. Wildtierkameras zeigten im vergangenen Sommer in unserem Projektgebiet erfreulich viele Küken. In diesem Frühjahr zählen wir neu. Noch wissen wir nicht, wie sich die Bestände entwickeln – aber die bisherigen Hinweise geben Hoffnung, dass wir eine Trendwende schaffen können. Wir bleiben dran!
Ein seltener Anblick: Rebhühner sind in Baden-Württemberg vom Aussterben bedroht. Ohne einen Rettungsplan werden sie bald nicht mehr zu finden sein. Foto: NABU/Michael Eick
Unser Rettungsplan für Bodenbrüter steht. Mit vielen engagierten Menschen können wir ihn umsetzen:
Vorkommen erfassen: Ehrenamtliche dokumentieren landesweit, wo Rebhühner und Kiebitze noch vorkommen und liefern wichtige Daten für Schutzmaßnahmen.
Lebensräume schaffen: Gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten schaffen wir neue Brut- und Rückzugsräume – mehrjährige Blühbrachen, Lichtäcker und Nassstellen auf Wiesen und Äckern. Orte, an denen Bodenbrüter wieder Nahrung finden. Orte, an denen Küken überleben und Populationen wieder wachsen können.
Politisch Druck machen: Wir setzen uns bei der Landesregierung dafür ein, dass genug Geld in den Naturschutz fließt und dass es sich für Landwirtinnen und Landwirte lohnt, mehrjährige Blühflächen und Brachen anzulegen – mit fairen Fördermitteln.
Damit wir diesen erfolgversprechenden Weg weitergehen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Helfen Sie uns bitte jetzt!
Ihre Spende – 75, 150 oder 300 Euro – kann darüber entscheiden, ob Rebhuhn und Kiebitz in Baden-Württemberg eine Zukunft haben. Bitte helfen Sie mit. Jede Spende zählt. Was wir heute tun, wirkt für viele Jahre. Stellen wir gemeinsam sicher, dass in und über unseren Feldern und Wiesen auch morgen noch lebendiges Vogelgezwitscher die Frühlingsluft erfüllt.
Mein besonderes Engagement
Sie möchten unseren Einsatz für den Schutz der Bodenbrüter mit einer größeren Spende unterstützen? Vielen Dank! Wir beraten Sie gerne persönlich und individuell auf Ihr Anliegen abgestimmt.
Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Mariana Cankovic | Fundraising und Spenden
Telefon: 0711 966 72-19
E-Mail: Mariana.Cankovic@NABU-BW.de
