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  • „Natur nah dran“-Auftakttreffen in Durmersheim
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  • Der Trockenheit trotzen
  • 2.500 Quadratmeter für die Artenvielfalt
  • Wildpflanzen in Vaihingen trotzen Hitze
Vorlesen

„Natur nah dran“-Auftakttreffen in Durmersheim

Gemeinde Durmersheim teilt Erfahrungen mit den 15 neuen Kommunen

Kommunen aus ganz Baden-Württemberg schauten sich zum Start ins Projekt „Natur nah dran“ am 28. April naturnahe Wildblumenwiesen und Wildstaudensäume in Durmersheim an. Die Gemeinde hatte im Herbst 2024 einige Grünflächen naturnah umgestaltet.

Durmersheim hat im Projekt Natur nah dran einen Kreisverkehr umgestaltet. - Foto: NABU/A. Marquardt

Durmersheim hat im Projekt Natur nah dran einen Kreisverkehr umgestaltet. - Foto: NABU/A. Marquardt


28. April 2026 – Vielfältig, naturnah und insektenfreundlich: Am Dienstag, 28. April 2026 nahmen rund 60 Vertreterinnen und Vertreter der für 2026 ausgewählten „Natur nah dran“-Kommunen an einer Schulung im Rahmen des NABU-Projektes in Durmersheim teil. Die Teilnehmenden erhielten viele Anregungen und Tipps, wie sie im Siedlungsraum artenreiche Lebensräume für Wildbienen, Distelfinken und Schwalbenschwänze schaffen. Sie besuchten bereits naturnah umgestaltete Wildstaudenflächen und Wildblumenwiesen, die die Gemeinde Durmersheim 2024 mit „Natur nah dran“ angelegt hatte.



  • Vertreterinnen und Vertreter aus 15 Kommunen besuchten Durmersheim. - Foto: NABU/A. Marquardt

    Vertreterinnen und Vertreter aus 15 Kommunen besuchten Durmersheim. - Foto: NABU/A. Marquardt

  • Totholzstämme ergänzen diese Natur nah dran Fläche in Durmersheim. - Foto: NABU/A. Marquardt

    Totholzstämme ergänzen diese Natur nah dran Fläche in Durmersheim. - Foto: NABU/A. Marquardt

  • Säume mit Wildstauden bieten Insekten ganzjährig Lebensräume. - Foto: NABU/A. Marquardt

    Säume mit Wildstauden bieten Insekten ganzjährig Lebensräume. - Foto: NABU/A. Marquardt

Praxiswissen aus Durmersheim: Von Erfahrungen profitieren
Die Schulung beinhaltete theoretische Grundlagen zur naturnahen Umgestaltung von innerörtlichen Flächen sowie eine Exkursion zu bereits erfolgreich umgesetzten Standorten in Durmersheim. Dabei gab Carsten Leibold, Ortsbaumeister der Gemeinde Durmersheim, seine Erfahrungen mit der Anlage von naturnahem Grün weiter . In der Gemeinde wurden 2024 im Rahmen von „Natur nah dran“ auf mehreren Flächen artenreiche Wildstauden- und Blumenflächen angelegt. Diese liegen am Alten Friedhof, am Rathaus sowie auf dem Kreisverkehr am nördlichen Ortsrand („Aldi-Kreisel “). Bei der Begehung waren vereinzelt noch Frühblüher wie der Dolden-Milchstern oder Zweijährige Arten wie die Gemeine Ochsenzunge zu sehen. Inzwischen dominieren aber mehrjährige Arten wie Gemeine Akelei, Kartäuser-Nelke oder Wiesen-Margerite das Bild.

Nachhaltige Flächengestaltung: Gut für Artenvielfalt und Bauhöfe
„Hier in Durmersheim sind wertvolle Wildpflanzenflächen entstanden, die sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickeln werden. Für die Insekten zählt jeder Quadratmeter“, sagt NABU-Projektleiter Martin Klatt. Außerdem betonte er die Vorteile naturnaher Flächen: „Sie bieten nicht nur Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Arten, sondern reduzieren mittelfristig auch den Pflegeaufwand für Bauhöfe – wenn standortgerechte, mehrjährige Pflanzenarten verwendet und richtig gepflegt werden. Genau hier setzt das Projekt an.“

Teilnehmende Kommunen 2026
An der diesjährigen Schulung nahmen Mitarbeitende der Stadtverwaltungen, Bauhöfe und Stadtgärtnereien folgender Kommunen teil: Abstatt, Albstadt, Altensteig, Bad Säckingen, Breisach am Rhein, Igersheim, Ilvesheim, Jagstzell, Külsheim, Leimen, Marxzell, Mauer, Neuenbürg, Nußloch, Weinheim.


Mehr Erfahren

Wildpflanzen kehren mit „Natur nah dran“ dran im ganzen Land zurück in Siedlungen - Karte: NABU

Die „Natur nah dran“-Kommunen

Alle Geförderten im Überblick

Im ganzen Land erblühen im Rahmen von „Natur nah dran“ bunte Wildstaudenflächen und artenreiche Wildblumenwiesen. Hier sind die teilnehmenden Städte und Gemeinden im Überblick. Mehr →

Praktische Workshops sind Teil der Förderung. - Foto: Anette Marquardt

Module der Förderung

Schulung, ökologische Baubegleitung und bis zu 15.000 Euro

Die für „Natur nah dran“ ausgewählten Kommunen werden mit je bis zu 15.000 Euro gefördert. In dieser Summe enthalten sind Schulungen, Beratung sowie Unterstützung bei Planung, Umsetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Mehr →

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Natur nah dran Fläche - Foto: NABU/Anette Marquardt

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