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Streuobstwiesen in Gefahr

Siedlungsdruck, neue Gewerbegebiete und rationelle Bewirtschaftung machen den Wiesen zu schaffen

Trotz intensiver Bemühungen für den Erhalt der Streuobstbestände sind schon seit Jahrzehnten Überalterung und ein Rückgang der Bestände zu beobachten. Die Ursachen dafür sind vielfältig.

Streuobstwiese als Opfer eines Baugebietes

Sommerliche Streuobstwiese - Foto: Dr. Markus Rösler

Trotz intensiver Bemühungen für den Erhalt der Streuobstbestände sind schon seit Jahrzehnten Überalterung und ein Rückgang der Bestände zu beobachten. Seit 1965 gingen die Baumzahlen um ca. 60 % zurück. Im Jahr 2020 wurde noch ein Bestand von ca. 7,1 Mio. Streuobstbäumen ermittelt. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Rodungen für neue Baugebiete stellen die größte direkte Gefahr für Streuobstbestände in Baden-Württemberg dar. Streuobstgürtel um Gemeinden und Städte fielen in erheblichem Umfang neuen Wohn- und Gewerbegebieten, dem Straßenbau oder der Flurbereinigung zum Opfer.

Ein weiterer Grund ist die sinkende Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verwendung für das auf Streuobstwiesen gewonnene Futter haben. Damit verlieren die Streuobstwiesen zunehmend ihre Bedeutung für die Grünfuttergewinnung oder als Viehweide. In der Folge verbuschen die Flächen immer mehr bis hin zur Verwaldung ganzer Hänge. Aber auch der zunehmende Erholungsdruck und die damit häufig verbundenen Freizeiteinrichtungen wie Grill- und Spielplätze können sich nachteilig auf den Lebensraum Streuobstwiese auswirken. Durch die Beseitigung von Kleinstrukturen wie Hecken oder Steinhaufen für eine rationellere Bewirtschaftung geht weiterer wertvoller Lebensraum in den Obstwiesen verloren. Hinzu kommen neben dem Klimawandel, die geringe Wirtschaftlichkeit des Produktionssystems sowie die aufwändige Pflege der Bäume und Wiesen und ein zu geringer Erlös aus dem Obstverkauf, immer weniger Obst wird selbst genutzt sowie die altersbedingt zurückgehende Zahl der Bewirtschaftenden. Der Erhalt durch die Nutzung ist ein wichtiger Punkt beim Streuobstschutz.


Grundsätzlich ist es schwierig, genaue Angaben über die Streuobstbestände in Baden- Württemberg zu machen. Die letzte statistische Erhebung wurde 1965 durchgeführt - danach erfolgte im Jahr 1990 durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Entwicklung (MLR) noch eine "repräsentative Stichprobenerhebung". Dabei wurden Baumzahlen in ausgewählten Bezirken erfasst und hochgerechnet, was eine gewisse Verzerrung zur Folge hat. Die Zahl der Streuobstbäume außerhalb geschlossener Ortslagen wird auf 11,4 Millionen geschätzt. Dabei wurde eine durchschnittliche Baumdichte von 60 bis 70 Bäumen pro Hektar angenommen, was eine Gesamtfläche zwischen 160 000 und 190 000 Hektar ergibt. Nichts desto trotz war zwischen 1965 und 1990 bis auf Walnüsse und Aprikosen, bei denen die Anzahl der Bäume um 39% bzw. 23% zugenommen hat - bei allen Arten von Streuobst ein zahlenmäßiger Rückgang in den Beständen zu verzeichnen (vgl. untenstehende Tabelle), bei Birnen um 50% und bei Pfirsichen, welche allerdings anteilsmäßig eine untergeordnete Rolle spielen, sogar um 74%.


Diese Daten belegen, dass die Anbaufläche für Streuobst seit der vorangegangenen Erhebung 1965, als noch fast 18 Millionen Bäume gezählt wurden, insgesamt um ca. 37% zurückgegangen ist. Weiteren Angaben zufolge hat der Bestand seit 1934, als es noch um die 40 Millionen Streuobstbäume gab, sogar um ganze 70% abgenommen. Da die Ergebnisse der Erhebung für Baden-Württemberg als Ganzes und nicht regionen- oder ortspezifisch durchgeführt veröffentlicht wurden, lassen sich daraus keine Aussagen über einzelne Regionen ableiten. Immer noch aber stellt der Streuobstanbau, was Fläche und durchschnittliche Erntemenge angeht, in Baden-Württemberg die vorherrschende Form der Obstproduktion dar (S. Rösler, 2003). Es gibt seit Jahrzehnten keine nennenswerten Umwandlungen mehr von Hochstamm- in Niederstammanlagen, das erfolgte ganz überwiegend in den 1950er bis 1970er Jahren.


Streuobstbestände in Baden-Württemberg 1990 gegenüber 1965
Obstart Anzahl Bäume 1990 Vergleich 1990/1965
Äpfel 6.198.700 - 38%
Birnen 1.284.800 -50%
Süßkirschen 1.154.300 -3%
Sauerkirschen 182.500 -12%
Pflaumen und Zwetschgen 1.965.800 -38%
Mirabellen und Renekloden 111.800 -36%
Aprikosen 19.400 +23%
Pfirsiche 113.800 -74%
Walnüsse 325.200 +39%
Streuobstbäume insgesamt 11.352.300 -37%

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg


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