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Früchte mögen unterschiedliche Standorte

Äpfelbäume brauchen frische Böden, Zwetschgenbäume viel Wärme

Birnenbäume stellen ähnliche Standortansprüche wie Apfelbäume. Sie bevorzugen tiefgründige, frische und humose Böden. Die meisten Pflaumen- und Zwetschgenbäume benötigen viel Wärme.

Äpfel der Sorte „Adersleber Kalvill“ – Foto: Helge May

Äpfel der Sorte „Adersleber Kalvill“ – Foto: Helge May

Der Apfel ist bei Streuobst die bei weitem vorherrschende Obstart. Die heutigen Kulturäpfel stammen vermutlich von Kaukasusapfel (Malus orientalis), Altaiapfel (Malus bissarica ssp. sieversii) und Russischem Apfel (Malus sylvestris ssp. praecox) ab.

Diese frühen Kulturäpfel breiteten sich ab ca. 3 500 v. Chr. in der Jungsteinzeit vom Orient bis nach Westeuropa aus. Innerhalb von Europa waren dann zunächst v. a. die Römer für die Verbreitung verantwortlich.

Die Holzäpfel (Malus sylvestris), deren Überreste in mitteleuropäischen Siedlungsstrukturen aus der Jungsteinzeit gefunden wurden, haben scheinbar keinen Anteil an der Entstehung unserer heutigen Sorten.

Die Sortenfülle bei den Äpfeln bietet hier eine große Variationsbreite, so dass für viele Standorte, Reifezeiten und auch Verwendungszwecke etwas Passendes gefunden werden kann. Je nach Sorte sind Äpfel für den Anbau auf Streuobstwiesen, Einzelstellungen, an Wegrändern, Feldgehölzen, Böschungen und/oder Hecken geeignet.


Standortansprüche an Kernobst

Äpfel

Der Apfel ist bei Streuobst die bei weitem vorherrschende Obstart. Die heutigen Kulturäpfel stammen vermutlich von Kaukasusapfel (Malus orientalis), Altaiapfel (Malus bissarica ssp. sieversii) und Russischem Apfel (Malus sylvestris ssp. praecox) ab.

Diese frühen Kulturäpfel breiteten sich ab ca. 3 500 v. Chr. in der Jungsteinzeit vom Orient bis nach Westeuropa aus. Innerhalb von Europa waren dann zunächst v. a. die Römer für die Verbreitung verantwortlich.

Die Holzäpfel (Malus sylvestris), deren Überreste in mitteleuropäischen Siedlungsstrukturen aus der Jungsteinzeit gefunden wurden, haben scheinbar keinen Anteil an der Entstehung unserer heutigen Sorten.

Die Sortenfülle bei den Äpfeln bietet hier eine große Variationsbreite, so dass für viele Standorte, Reifezeiten und auch Verwendungszwecke etwas Passendes gefunden werden kann. Je nach Sorte sind Äpfel für den Anbau auf Streuobstwiesen, Einzelstellungen, an Wegrändern, Feldgehölzen, Böschungen und/oder Hecken geeignet.


Sortenvielfakt02

Wiener Rosenapfel - Foto: Helge May

Günstig wirken sich eine gute Bodenstruktur (humusreich, tiefgründig, gut durchlüftet, gutes Wasserhaltevermögen) und Niederschläge von mindestens 700 mm jährlich aus.

Bei der Standortwahl sollte auch ein Augenmerk auf die Gefährdung durch Spätfröste gelegt werden. Temperaturen ab -2 ° können nach der Blüte zu empfindlichen Ernteeinbußen führen. Ausreichend Platz oder geeignete Nachbarkulturen sind bei einem Standort ebenfalls zu berücksichtigen.

Für die Befruchtung der Apfelbäume werden mindestens zwei Sorten benötigt, da sich die Apfelbäume einer Sorte nicht gegenseitig befruchten können.
Heutzutage werden viele Sorten gezielt auf spezifische Resistenzen hin gezüchtet. Verwendung finden v. a. die Früchte, welche frisch gegessen, aber auch zu Saft, Most, Marmelade, Kompott etc. verarbeitet werden können. Auch das Holz findet zunehmend Abnehmer.


Birnen

Birne01

Birnen - Foto: Helge May

Die heutigen Birnen stammen von der Holz- bzw. Wildbirne (Pyrus pyraster, Pyrus achras) ab, welche es aber heute kaum noch gibt. Diese aus Vorderasien kommende Birne wurde durch Kreuzung mit der Schneebirne (Pyrus nivalis, Pyrus syriaca) weiter veredelt und bildete damit in der Sorte Pyrus communis die Grundlage der heutigen Kulturbirnen.

Wie bei den Äpfeln waren hauptsächlich die Römer für die Ausbreitung der Birnen in Mitteleuropa verantwortlich.

Birnen erreichen im Streuobstanbau jedoch bei weitem nicht die Bedeutung der Äpfel. Das lieg vermutlich z. T. daran, dass Birnen klimaempfindlicher sind. Sie sind auf mildere Temperaturen angewiesen - die bevorzugten Anbaugebiete liegen weiter südlich - und sie sind auch nur begrenzt lagerfähig.

Um Spätbirnen mit wohlschmeckendem, schmelzendem Fruchtfleisch genießen zu können, müssen sie auf klimatisch begünstigten Standorten (Weinbauklima) stehen. Sommer- und Herbstsorten können auch in Höhenlagen gepflanzt werden, da sie später reifen. Je nach Sorte sind Birnen für den Anbau auf Streuobstwiesen, Einzelstellungen, an Wegrändern, Böschungen, Feldgehölzen und/oder Hecken geeignet.


Birnbaum - Foto: Helge May

Birnbaum - Foto: Helge May

Im Übrigen stellen Birnenbäume ähnliche Standortansprüche wie Apfelbäume. Sie bevorzugen tiefgründige, frische und humose Böden. Mit ihren weit hinabreichenden Wurzeln (= Tiefwurzler), die auch Wasserquellen in tieferen Zonen erreichen können, ertragen sie Trockenheit besser als Apfelbäume.

Auch bei Birnen gilt wie bei Apfelbäumen: sie benötigen andere Birnensorten für die Befruchtung. Deshalb ist bei der Standortwahl ausreichend Platz für die Befruchtersorten einzuplanen. Im Idealfall aber finden sich bereits in Nachbarsgarten die benötigten Pollenlieferanten.

Sowohl die Früchte als auch das Holz sind für die Verarbeitung geeignet.


Standortansprüche an Steinobst

Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Reineclauden

Pflaumen02

Auerbacher Hauszwetschge - Foto: Helge May

Zu den Pflaumen werden neben den "echten" Pflaumen und Zwetschgen auch die der gleichen Gattung angehörigen Reineclauden und Mirabellen gezählt. Vermutlich haben sich die heutigen Hauspflaumen (Prunus domestica) ursprünglich in Vorderasien entwickelt und sind aus Kreuzungen zwischen Schlehe (Prunus spinosa, s. a. "Sonstige Arten & Wildobst") und Kirschpflaume (Prunus cerasifera) entstanden.

Diese beiden Arten sind schon seit der Jungsteinzeit in Mitteleuropa heimisch und eignen sich für Hecken und Waldränder bzw. Böschungen, Feldgehölze und Hecken. Die heutige Hauspflaume verdankt ihre Ausbreitung nördlich der Alpen ebenfalls den Römern. Als alte Pflaumenformen gelten die Kriech- oder Haferpflaume (Prunus insititia var. juliana) und die Ziparte (Prunus insititia var. pomariorum).

Reineclauden (Prunus inisititia var. italica) sind vermutlich eine jüngere Form der Pflaumen. Sie haben ein grünlich bis gelbliches Fruchtfleisch, welches im Gegensatz zu Pflaumen und Zwetschgen am Stein hängen bleibt.

Die Zwetschge (Prunus domestica ssp. domestica) hat im Gegensatz zu den echten Pflaumen eine dunkelblaue Färbung, eher zugespitzte Enden und eine wenig ausgeprägte Naht.

Die aus Kleinasien stammende Mirabelle (Prunus domestica var. syriaca), welche als Kreuzung zwischen Hauspflaume und Kirschpflaume angesehen wird und im 18. Jahrhundert von Frankreich aus in Deutschland eingeführt wurde, ist gelb gefärbt und eher klein und kugelig in der Form. Sie wächst am besten an geschützten warmen, sandigen Standorten.


Pflaumen01

Mirabellen - Foto: Helge May

Die meisten Pflaumen- und Zwetschgenbäume benötigen viel Wärme, dennoch vertragen sie leichten Frost. Auf einem leicht lehmigen, gut durchlässigen Boden mit einem pH-Wert von 6,5 gedeihen sie prächtig.

Staunässe wird im Vergleich mit den anderen Obstarten besser ertragen. Aber auch die Unterlage von Pflaumen- und Zwetschgenbäumen hat einen bedeutenden Einfluss auf ihre Wuchseigenschaften auf vernässten Böden. Auf sehr trockenen Standorten sind nur sehr wüchsige Sorten-/ Unterlagenkombinationen erfolgreich. Das Klima spielt hier vor allem für die Fruchtentwicklung eine entscheidende Rolle.

Bei den Zwetschgen- und Pflaumenbäumen werden nur die Früchte verwendet, entweder frisch oder verarbeitet zu Marmelade, Mus, Spirituosen, als Backfrüchte etc. Von Zwetschgenbäumen wird auch das Holz genutzt, bei den anderen Pflaumenarten höchstens in sehr geringen Ausmaß.


Walnuss

Walnuss

Wallnüsse von Streuobstwiesen

Walnusskrone - Foto: Helge May

Botanisch gesehen ist die Echte Walnuss (Juglans regia) keine Nussfrucht, da nur die innere Fruchtwand verholzt und vom weichen Fruchtfleisch umschlossen ist. So gesehen ist die Walnuss den Steinfrüchten zugehörig, wobei wir in diesem Fall den Samen und nicht das Fruchtfleisch essen.

Schalenfunde belegen, dass die Walnuss in Mitteleuropa bereits in der Jungsteinzeit bekannt war, ursprünglich stammt sie jedoch aus Persien. Die Römer führten den Anbau von Walnüssen bei uns ein. Gezielte Veränderungen hinsichtlich Dünnschaligkeit, Form, Lösbarkeit des Kerns, Größe und Geschmack wurden allein durch Selektion herbeigeführt, Kreuzungen fanden nicht statt.

Walnüsse, früher bei uns als Welsche Nuss bezeichnet, eignen sich für Einzelpflanzungen oder Reihenpflanzungen an Feldwegen.

Für eine optimale Entwicklung benötigen Walnussbäume tiefgründige, gut durchlüftete Böden mit ausreichender Bodenfeuchtigkeit. Auf kalten, lehmig-tonigen Böden ist die Vitalität der Bäume beeinträchtigt und somit die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten deutlich erhöht.

Aufgrund des hohen Wärmebedürfnisses der Walnuss und der ausgeprägten Spätfrostempfindlichkeit sind warme, spätfrostgeschützte Hangzonen am besten als Standorte geeignet.

Gerade in Weinbauregionen, mit ihrem milden Klima ist die Walnuss als charakteristischer Landschaftsbaum zu finden. Neben den Früchten wird auch das Holz verarbeitet, beispielsweise in der Möbelproduktion.


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