NABU-Frühjahrskonferenz
Am 14. März in den Bürgerräumen West, Stuttgart!
Frühjahrskonferenz 2024 - Foto: NABU
Wer vor Ort Naturschutz stärken will, braucht Einblick in die konkreten Eingriffe – und in das, was als Ausgleich dafür passieren soll. Genau hier setzt das neue Kompensationsverzeichnis an: Es soll zeigen, welche Maßnahmen in einer Gemeinde festgesetzt wurden, wo sie liegen und welchen ökologischen Nutzen sie bringen sollen. Für Ehrenamtliche ist es ein wichtiges Werkzeug, um Entwicklungen kritisch und kompetent zu begleiten und ggf. auch auf Versäumnisse hinzuweisen.
Die Frühjahrskonferenz bietet dafür einen praxisnahen Einstieg. Am Vormittag klären Fachreferent*innen die Grundlagen der Eingriffs- und Ausgleichsregelung: Was muss eigentlich dokumentiert werden? Welche Arten von Ausgleich gibt es – und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen? Danach geht es um Probleme bei der Umsetzung: Wie kommt es zu Doppelbelegungen, warum fehlt Transparenz, und weshalb ist ein verlässliches Verzeichnis so entscheidend?
Am frühen Nachmittag folgt eine Einführung in die neue Kompensationsverzeichnisverordnung (KompVzVO) und die Funktionsweise der landesweiten Kompensationsplattform. Darin wird gezeigt, wie das Verzeichnis aufgebaut ist, welche Informationen dort hinterlegt werden und wie Kommunen, Behörden und Ehrenamtliche damit arbeiten können.
Im anschließenden Workshop schauen wir in kleinen Gruppen eure Fallbeispiele durch und prüfen exemplarisch Einträge im Kompensationsverzeichnis. Wer ein Laptop oder Tablet hat, ist eingeladen, diese mitzubringen, da wir diese in den Gruppen brauchen. Mithilfe einer Checkliste könnt ihr in dem Workshop und auch später in eurem Wirkungsbereich selbst die Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen prüfen.
Das detaillierte Programm zur NABU-Frühjahrskonferenz findet ihr hier.
Anmelden könnt Ihr Euch hier:
Berichte der vergangenen Jahre findet Ihr im NABU-Netz-Wiki.
Mehr Informationen:
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